SV Wollishofen 1, Nationalliga A

Mannschaftsleiter: Georg Kradolfer, georg"at"kradolfer.info


5. Runde

Wollishofen 1 2298 1.5:6.5 SG Zürich 1 2461
Michael Prusikin 2511 0.5:0.5 Yannick Pelletier 2579
Fabian Mäser 2305 0:1 Christian Bauer 2667
Marco Gähler 2346 1:0 Lothar Vogt 2479
Michael Hochstrasser 2290 0:1 Werner Hug 2484
Andreas Umbach 2285 0:1 Lucas Brunner 2440
Jürgen Fend 2264 0:1 Jonathan Rosenthal 2323
Martin Albisetti 2232 0:1 Ilja Mutschnik 2422
Markus Regez 2148 0:1 Filip Goldstern 2290
Georg Kradolfer berichtet über den Spielverlauf »

Hohe Niederlage gegen die SG Zürich

Nach dem letztjährigen Unentschieden war unser Gegner gewarnt und ging konzentriert zur Sache. Es entstanden eine Reihe von komplizierten unklaren Stellungen. Als erste einigten sich Michael Prusikin und Yannick Pelletier nach einigen Verwicklungen im entstandenen Damenendstpiel auf remis. Als nächster brillierte Marco Gähler nach einem ungenauen Zug von Lothar Vogt mit einem Qualitätsopfer, für welches er zwei verbundene Freibauern erhielt. Er setzte diese umgehen in Marsch und gewann seine Partie nach 3,5 Stunden.

Dies war leider die letzte Erfolgsmeldung für diesen Nachmittag. Sicher hätte der eine oder andere etwas mehr aus seiner Stellung herausholen können, aber heute passte nicht viel zusammen.

Nach der Sommerpause geht es am 2./3. September mit den Matches in Riehen und zu Hause gegen Genf weiter.

4. Runde

Bodan 1 2294 3.5:4.5 Wollishofen 1 2352
Peter Kühn 2356 0.5:0.5 Michael Prusikin 2511
Theo Hommeles 2391 0:1 Roger Moor 2405
Denis Breder 2460 1:0 Luca Kessler 2396
Alfred Weindl 2353 1:0 Olivier Moor 2297
Dieter Knödler 2286 0:1 Marco Gähler 2346
Marcel Wildi 2254 0:1 Fabian Mäser 2305
Marcel Marentini 2064 0.5:0.5 Michael Hochstrasser 2290
Stefan Egle 2188 0.5:0.5 Jürgen Fend 2264
Georg Kradolfer berichtet über den Spielverlauf »

Guten Mutes machten wir uns auf, zum wichtigen, vielleicht vorentscheidenden Match gegen Bodan, was den Abstiegskampf betraf.

Der Nachmittag begann hervorragend. Roger Moor hatte überhaupt keine Probleme, seine aktive Stellung in einen raschen Sieg umzumünzen, während Michael Prusikin keine Gelegenheit erhielt, die Stellung in ein Ungleichgewicht zu bringen. Ein baldiger Remisschluss war die Folge. Olivier musste trotz aussichtsreicher Stellung nach einem Fehler etwas später aufgeben. Fabian Mäser bracht uns in der Folge wieder in Führung, doch Luca Kessler konnte der genauen Spielführung von Dennis Breder nichts entgegensetzen und so war der Wettkampf wieder ausgeglichen. In der Zwischnzeit einigte sich Michael Hochstrasser auf ein Remis, es war einfach nichts zu machen. Nun lag der Ausgang des Wettkampfes in den Händen von Marco Gähler und Jürgen Fend. Marco erreichte ein Endspiel mit T+S gegen T plus Bauern auf beiden Seiten. Geduldig verstärkte er seine Stellung bis sein Gegner keinen vernünftigen Zug mehr fand. Nach über 6 Stunden musste auch Jürgens Gegenüber einsehen, dass sein Mehrbauer nicht zum Gewinn reicht. Mit diesem Remis war der Wettkampf knapp gewonnen und mit 4 Mannschaftspunkten aus ebenso vielen Runden liegen wir im Mittelfeld der Tabelle.

Am 11.6.17 geht es zu Hause gegen die SG Zürich weiter!

3. Runde

Wollishofen 1 2352 4:4 Luzern 1 2403
Luca Kessler 2401 0.5:0.5 Oliver Kurmann 2464
Roger Moor 2402 0:1 Martin Krämer 2535
Michael Prusikin 2511 1:0 Roland Lötscher 2458
Fabian Mäser 2304 0:1 Valery Atlas 2445
Marco Gähler 2343 1:0 Fabian Bänziger 2318
Olivier Moor 2297 1:0 Beat Züger 2391
Michael Hochstrasser 2287 0.5:0.5 Lubomir Kovac 2289
Jürgen Fend 2267 0:1 Alexander Rusev 2320
Fabian Mäser berichtet über den Spielverlauf »

Luca spielt gegen Oli Kurmann eine solide Partie. Nach einem kurzen aber heftigen Schlagabtausch verschwinden die meisten Figuren vom Brett, und was übrig bleibt, bietet keinem der beiden Gewinnaussichten. Remis nach den erforderlichen 30 Zügen. Noch schneller ist Michael fertig und kann erst noch den vollen Punkt einfahren. Mustergültig bestraft er die ungenaue Eröffnung von Roland Lötscher. Aus entscheidendem Entwicklungsvorsprung wird nach 20 Zügen entscheidender Materialgewinn. Den Ausgleich für die Luzerner muss Jürgen gegen Alexander Rusev zulassen. Er erreicht mit Schwarz schnell eine gute Stellung, übersieht aber eine vorteilhafte Abwicklung. Stattdessen kann sich Weiss konsolidieren und nach weiteren Ungenauigkeiten in Vorteil kommen. Bei knapper Zeit lässt sich dann die Stellung nicht mehr halten.  

Dann folgt ein vermeintlich vorentscheidender Doppelschlag vor der Zeitkontrolle. Marco verdichtet seine aus der Eröffnung erreichte strategisch überlegene Stellung gegen Fabian Bänziger souverän zum Gewinn. Olivier hat mit Schwarz gegen Beat Züger die Eröffnungsprobleme erfolgreich lösen können und nach einem Überseher seines Gegners klaren Vorteil erreicht. Als die Partie gerade zu kippen droht, überschreitet Beat etwas überraschend die Zeit. Michi und sein Gegner Lubomir Kovac bauen eine sehr komplizierte geschlossene Stellung auf's Brett. Nach 21(!) Zügen wird der erste Bauer getauscht. Michis Raumvorteil reicht für Vorteil nicht wirklich aus, sein Gegner kann schliesslich eine Zugswiederholung forcieren. Remis gleich nach der Zeitkontrolle.

Damit führt Wollishofen mit 4 zu 2, allerdings bleiben zwei schlechtere Endspiele zu verteidigen. Rogers Gegner GM Martin Krämer hat im Mittelspiel eine Figur für 3 Bauern und Raumvorteil hergegeben. In der Folge  kann Roger den Druck nicht abschütteln und muss einen weiteren Bauern hergeben. Das Endspiel lässt sich dann schliesslich nicht mehr halten. Ähnlich ergeht es Fabian gegen Valery Atlas. Nach einem Figurenopfer findet er zwar den korrekten Plan, jedoch einen Zug zu spät. Die schwarze Stellung wäre allerdings auch so noch spielbar gewesen, allerdings musste dafür ein "Computerzug" gefunden werden. In der Partie "rettet er sich" in ein schwieriges Endspiel, das er schliesslich nicht halten kann.

Ein Unentschieden gegen Luzern ist sicher ein gutes Resultat. In diesem Wettkampf wäre allerdings mehr möglich gewesen.


2. Runde

Wollishofen 1 2343 4:4 Mendrisio 1 2286
Roger Moor 2405 1:0 Fabrizio Patuzzo 2365
Michael Prusikin 2511 0:1 Oleg Zurjev 2362
Luca Kessler 2396 0.5:0.5 Elena Sedina 2332
Marco Gähler 2346 0.5:0.5 Renzo Mantovani 2345
Olivier Moor 2297 1:0 Emiliano Aranovitch 2312
Michael Hochstrasser 2290 0:1 ff Vladimir Paleologu 2194
Jürgen Fend 2264 1:0 Alec Salvetti 2245
Martin Albisetti 2232 0:1 Alfredo Cacciola 2131
Georg Kradolfer berichtet über den Spielverlauf »

Nachdem der Mannschaftsleiter vergessen hatte auf den Zürich-Marathon hinzuweisen, blieb Michael Hochstrasser prompt im Stau stecken und erreichte das Spiellokal nicht mehr rechtzeitig. 

So starteten wir also mit einem Punkt Rückstand. Michael Prusikin und Martin Albisetti wurden für ihrer riskante Spielanlage leider nicht belohnt und wir kamen 0:3 in Rückstand. Luca Kessler und Marco Gähler konnten ihre aussichtsreichen Stellungen nicht auswerten und remisierten. Danach gelang es Roger Moor und Jürgen Fend zu gewinnen und auf 3:4 zu verkürzen. Olivier Moor schaffte es schliesslich mit einem sauber gespielten Turmendspiel das Skore noch auszugleichen!

Da Bodan gleichzeitig überraschend gegen Luzern gewann, müssen wir uns in den nächsten Runden anstrengen, damit wir nicht zu stark in den Abstiegskampf involviert werden.


1. Runde

Winterthur 1 2432 6:2 Wollishofen 1 2337
Artur Jussupov 2590 0.5:0.5 Luca Kessler 2396
Nico Georgiadis 2501 0.5:0.5 Michael Prusikin 2511
Richard Forster 2462 0.5:0.5 Fabian Mäser 2305
Florian Jenni 2453 1:0 Marco Gähler 2346
Gabriel Gähwiler 2386 1:0 Olivier Moor 2297
Dennis Kaczmarczyk 2413 0.5:0.5 Michael Hochstrasser 2290
Martin Ballmann 2403 1:0 Jürgen Fend 2264
Benedict Hasenohr 2250 1:0 Andreas Umbach 2285
Georg Kradolfer berichtet über den Spielverlauf »

Mit einer deutlichen Niederlage startet Wollishofen 1 in die neue Saison. Der Vizemeister vom Vorjahr war im Schnitt pro Brett etwa 100 Elo stärker, was sich heute mit einer zu deutlichen Niederlage manifestierte.

Nach einem kurzen Angriffsversuch musste Michael Prusikin gegen Nico Georgiadis in eine Zugswiederholung einwilligen. Luca Kessler konnte mit den schwarzen Steinen alle Bemühungen von GM Artur Jussupov abwehren und erreichte im Leichtfiguren-Endspiel ein sicheres Remis. Leider kamen sowohl Olivier Moor wie auch Andreas Umbach in Zeitnot und mussten ihre Partien nach Fehlern verloren geben. Andreas hatte im Damenendspiel mit 2 Mehrbauern gute Chancen, übersah dabei aber einen Mattzug seines Gegners. Fabian Mäser erzielte mit einer angriffigen Partie ein Unentschieden während Marco Gähler gegen 'Altmeister' Florian Jenni den Kürzeren zog. Jürgen Fend konnte dem druckvollen Spiel von Martin Ballmann zum Schluss nichts mehr entgegensetzen und musste aufgeben. Die längste Partie spielt Michael Hochstrasser, der ein Bauernendspiel mit gleichvielen Bauern erreichte. Sein Gegner hatte auf jedem Flügel 2 Bauern während Michis alle auf dem Königsflügel standen. Mit Freibauern auf beiden Flügeln wurde ein Remis vereinbart.