SV Wollishofen 2, 1. Liga - Zentral

Mannschaftsleiter:Wolfgang Schott, 0447240949, wolfgang.schott"at"bluewin.ch


5. Runde

Réti 2 2085 5:3 Wollishofen 2 2101
Peter Pfister 2055 0.5:0.5 Franz Guttenthaler 2285
Peter Meier 2067 0.5:0.5 Daniel Good 2204
Lorenz Wüthrich 2180 0.5:0.5 Patrick Eschmann 2144
Christian Wagner 2267 0:1 Joachim Kambor 2136
Vincent Lou 2008 1:0 Frank Schmidbauer 2062
David Uhlmann 2067 1:0 Florian Bous 2005
Gilda Thode 2005 1:0 Tim von Flüe 1984
Fabian Lang 2028 0.5:0.5 Thomas Kohli 1989
Wolfgang Schott berichtet über den Spielverlauf»

Wollishofen 2 verliert gegen Réti 2 mit 5:3 und rutscht damit auf den dritten Tabellenplatz ab. Da wir mit einer starken Mannschaft antraten, erwarteten wir, dass wir zumindest einen Punkt im „Alterszentrum Kluspark“ erzielen würden. Aber es kam anders. Patrick spielte wagemutig. Er opferte bereits in der Eröffnungsphase einen Bauern nach dem andern, kontrollierte aber völlig das Geschehen und erzielte in kurzer Zeit ein Remis. Danach entwickelte sich an den verbleibenden Brettern ein langwieriger Kampf. Florian und Joachim hatten eine ähnliche Bauernstruktur auf dem Brett. Während Joachim seinen ELO staken Gegner durch einen Angriff am Damenflügel schlagen konnte, unterschätze Florian die Gefahren des schwarzen Gegenangriffs am anderen Flügel und verlor. Danach kippte das Match zu Gunsten von Réti. Tim und Frank fanden kein vernünftiges Mittel gegen das einfache geradlinige Spiel ihrer jugendlichen Gegnern. Ihre Passivität wurde mit einer Niederlage bestraft. Danach hofften wir noch, dass Thomas unseren Rückstand im Zwischenergebnis verkürzen könnte. Er führte zwar einen viel versprechenden Angriff gegen die schwarze Königsstellung aus, doch unter Zeitdruck fand er nicht die besten Züge und gab sich mit einem Remis zufrieden. Somit konnte die drohende Niederlage nur noch durch Siege von Franz und Daniel abgewendet werden. Da beide ihre entstandenen Turmendspiele realistisch betrachtet nicht mehr gewinnen konnten, einigten sich Franz und Daniel mit ihren Gegnern auf ein Remis.         


4. Runde

Wollishofen 2 2057 6:2 Bellinzona 1 2062
Patrick Eschmann 2144 1:0 Simone Medici 2189
Daniel Good 2204 0.5:0.5 Luca Spinedi 2234
Florian Bous 2005 1:0 Edy dell'Ambrogio 2088
Joachim Kambor 2136 0.5:0.5 Paolo Marcoli 2166
Georg Kradolfer 2090 1:0 Davide Massironi 2063
Frank Schmidbauer 2062 1:0 Rolando Caretti 1978
Wolfgang Schott 1934 0.5:0.5 Michele Gervasoni 1970
Martin Geyer 1880 0.5:0.5 Silvano Rossi 1865
Wolfgang Schott berichtet über den Spielverlauf»

Wollishofen 2 gewinnt auch gegen Bellinzona 1 hoch mit 6:2. Unser Gegner aus dem Tessin trat für mich etwas überraschend mit einer sehr guten Mannschaft an und somit erwartete ich einen zähen Kampf. Aber ich hatte mich geirrt. Bereits vor der ersten Zeitkontrolle lagen wir nach schnellen Siegen von Georg, Florian und Patrick und zwei wichtigen Unentschieden von unseren Ersatzspielern Martin und mir mit 4:1 Brettpunkten in Führung. Somit mussten wir noch an einem Brett ein Unentschieden erzielen, um den Mannschaftssieg sicherzustellen. Und das schafften wir problemlos. Daniel hatte ein Damenendspiel auf dem Brett, das er aufgrund seiner ausgezeichneten Technik und langjährigen Erfahrung nicht verlieren konnte. Frank machte es noch besser, indem er seinen Gegner in der Endspielphase besiegte. Lediglich Joachim stand vermutlich kurzzeitig auf Verlust. Aber es war schon erstaunlich, dass er in der Lage war, die Partie so zu drehen, dass schliesslich sein Gegner froh sein musste, die Partie Unentschieden zu halten. Nach diesem Sieg stehen wir mit Réti 2 an der Tabellenspitze und auf diese Mannschaft werden wir in der nächsten Runde treffen. Ich freue mich schon jetzt auf dieses Spitzentreffen.            


3. Runde

Nimzowitsch 1 2140 3.5:4.5 Wollishofen 2 2045
Lars Bäumer 2233 0:1 Thomas Wyss 2243
Arthur Tönz 2172 0.5:0.5 Patrick Eschmann 2144
Parwis Nabavi 2206 1:0 Claude Douguet 2052
Heiri Tanner 2073 0.5:0.5 Frank Schmidbauer 2062
Max Schulthess 2077 0:1 Florian Bous 2005
Rene Valdivia 2118 0.5:0.5 Tim von Flüe 1984
Markus Germann 2023 0:1 Thomas Kohli 1989
Christoph Drechsler 2216 1:0 Martin Geyer 1880
Tim von Flüe berichtet über den Spielverlauf»

Nimzowitsch hatte zwar im Schnitt knapp 100 Elo mehr pro Spieler, aber sie wählten eine eher seltsame Aufstellung. Diese war eigentlich recht günstig für uns. Mir gelang relativ schnell und leicht ein Remis. Kurz darauf realisierte Patrick dasselbe Resultat. Es folgte der Sieg von Thomas Kohli, der seinen Gegner mit einer wunderschönen Variante der sizilianischen Verteidigung überlistete. Und auch Florian spielte stark und gewann schlussendlich sein Schwerfigurenendspiel mit mehr Raum. Nach harter Verteidigungsarbeit münzte Thomas Wyss seine Partie in einen Sieg um, indem er seinen Gegner mattierte. Darauf bot Frank seinem Kontrahent Punkteteilung an. Dieser musste dieses annehmen, denn er hatte einen Bauern weniger. So konnten wir die Niederlagen von Claude und Martin verkraften. Beide spielten lange gut mit und mussten sich erst im Endspiel geschlagen geben. So kam dieser knappe Sieg gegen „Nimzo 1“ zustanden. Dem ganzen Team Gratulation zu diesem tollen Derby-Sieg.


2. Runde

St. Gallen 2 2060 3.5:4.5 Wollishofen 2 2056
Marcel Mannhart 2151 0.5:0.5 Patrick Eschmann 2133
Emilian Hofer 2209 0.5:0.5 Daniel Good 2204
Noah Fecker 2041 1:0 Frank Schmidbauer 2069
Jörg Jenal 2099 0:1 Joachim Kambor 2109
Michael Nyffenegger 2025 1:0 Tim von Flüe 2006
Roman Schmucki 2081 0:1 Florian Bous 1998
Yesin Chennaui 1889 0.5:0.5 Wolfgang Schott 1912
Peter Bischoff 1986 0:1 Claude Douguet 2016
Wolfgang Schott berichtet über den Spielverlauf»

Wollishofen 2 gewinnt gegen St. Gallen 2 knapp mit 4.5:3.5 Brettpunkten. Daniel einigte sich mit seinem Gegner auf ein Remis. Danach verlor Tim. Nach seinen Aussagen spielte er an diesem Nachmittag einfach schlecht. Ausgesprochen gut lief es hingegen bei Claude, denn er konnte seinen Gegner in einer kämpferisch geführten Partie bereits im Mittelspiel besiegen. Alle anderen Partien waren hart umkämpft und wurden erst im Endspiel entschieden. Ich erreichte ein gleichfarbiges Läuferendspiel mit klarem Positionsvorteil. Leider konnte ich diesen nicht in einen Sieg umwandeln. Florian kämpfte in seinem Endspiel mit einem Springer und zwei Mehrbauern gegen einen Turm. Er gewann dieses Endspiel sehenswert. Zu diesem Zeitpunkt kämpften am Spitzenbrett beide Spieler verbissen, vielleicht etwas zu verbissen. Patricks Gegner willigte erst in ein Remis ein, als nur noch ein Bauer (ohne Umwandlungschance) auf dem Brett stand. Danach wurde der Wettkampf zu unseren Gunsten entschieden, indem Joachim ein kompliziertes Turmendspiel gewann. Zum Schluss verlor Frank sein Turmendspiel gegen ein erstaunlich gut spielendes vierzehnjähriges Nachwuchstalent. Diese Niederlage verdarb uns aber nicht unsere Freude über den schönen, hart erkämpften Sieg gegen St. Gallen.       


1. Runde

Wollishofen 2 2087 5.5:2.5 SG Zürich 3 2056
Thomas Wyss 2251 0:1 Thijs Laarhauen 2234
Daniel Good 2204 0.5:0.5 Pawel Silberring 2205
Patrick Eschmann 2133 1:0 Alan Berset 2084
Joachim Kambor 2109 1:0 Toni Preziuso 2052
Frank Schmidbauer 2069 1:0 Severin Walser 2018
Claude Douguet 2016 1:0 Leonhard Züst 1996
Tim von Flüe 2004 0:1 Benjamin Brandis 1955
Wolfgang Schott 1912 1:0 Adrian Haas 1902
Wolfgang Schott berichtet über den Spielverlauf»

In der ersten Runde der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft gewinnt Wollishofen 2 gegen die SG Zürich 3 mit 5.5:2.5 Brettpunkten. Der Wettkampf begann für uns schlecht. Nachdem sich Daniel mit seinem Gegner auf ein Remis einigte, verloren sowohl Thomas als auch Tim. Während Thomas Stellung für mich sehr schwierig zu beurteilen war, stand Tim für lange Zeit besser. Aber dann übersah er eine „kleine“ Kombination seines Gegners und diese führte unmittelbar zur Niederlage. Danach fingen wir uns wieder und gewannen alle restlichen Partien. Natürlich wurden einige dieser Partien etwas glücklich gewonnen. Claude brachte zum Beispiel das Kunststück fertig, zunächst eine klar verlorene Endspielstellung zunächst geschickt zu verteidigen und diese nach einem groben Fehler seines Gegners sogar noch zu gewinnen. Letztendlich entscheiden auch im Schachspiel die Anzahl der gemachten Fehler, und bezüglich dieses Kriteriums war unser Mannschaftssieg auch in dieser Höhe völlig verdient.