SV Wollishofen 2, Nationalliga B Ost

Mannschaftsleiter:Wolfgang Schott, 0447240949, wolfgang.schott"at"bluewin.ch


4. Runde

Wollishofen 2 2112 5:3 SG Zürich 2 2178
Daniel Good 2212 1:0 Norbert Friedrich 2302
Thomas Wyss 2248 1:0 Dragomir Vucenovic 2274
Patrick Eschmann 2192 1:0 Felix Csajka 2225
Joachim Kambor 2176 0.5:0.5 Pawel Silberring 2212
Thomas Held 2038 0:1 Niklaus Pazelt 2111
Thomas Kohli 2028 0:1 Daniel Fischer 2189
Florian Bous 1982 1:0 Toni Preziuso 2050
Frank Schmidbauer 2017 0.5:0.5 Alan Berset 2064
Wolfgang Schott berichtet über den Spielverlauf»

Wollishofen 2 gewinnt den SMM Wettkampf gegen die SG Zürich 2 mit 5:3 Brettpunkten. Unser Gegner war gemäss der letzten SSB ELO Liste der klare Favorit. Spätestens seit unserem überraschenden Sieg gegen Tribschen wissen wir jedoch, dass wir auch als Aussenseiter durchaus gewinnen können. Unser Wettkampf begann mit zwei frühen Remis Angeboten unserer Gegner. Joachim und Frank, die beide mit Schwarz spielten, nahmen diese Angebote gern an. Wild hingegen ging es in der Eröffnungsphase an Florians Brett zu. Sein Gegner griff vehement an und es gelang ihm, mit Hilfe eines Bauernopfers den weissen König in der Brettmitte zu halten. Nachdem der schwarze Angriff jedoch abgewehrt war, verwertete Florian seinen Mehrbauern und entstandene positionelle Schwächen in der gegnerischen Stellung gekonnt zum Sieg. Auch Thomas Wyss zeigte am zweiten Brett seine Klasse. Als sein Gegner unnötiger Weise seine Königsstellung entblösste, opferte Thomas einen Bauern, um die Aktivität seiner Schwerfiguren zu erhöhen. Der Angriff wurde mit dem Sieg belohnt. Nach solidem Spiel erreichte Patrick ein Läufer-Springer Endspiel mit einem kleinen, aber spürbaren Vorteil. Dank seiner guten Endspieltechnik konnte er diesen Vorteil in einen Sieg ummünzen. Kurz danach musste Thomas Held leider seinem Gegner zum Sieg gratulieren. Thomas hat von Beginn an mutig auf Sieg gespielt, aber vielleicht im Verlauf des Gefechts die Entwicklung seiner Figuren etwas vernachlässigt. Zu diesem Zeitpunkt stand bereits fest, dass wir einen Mannschaftspunkt gegen die Züricher Schachgesellschaft gewonnen hatten. Aber wir wollten den Sieg, denn weder Daniel noch Thomas Kohli standen auf Verlust. Ich rechnete damit, dass am ehesten Thomas den entscheidenden halben Punkt erzielen würde, denn der Ausgang seiner Partie war noch offen. Leider verlor er danach den Faden und verlor. Der Matchwinner für uns war jedoch Daniel, der sich zunächst in einem schwierigen Damen-Läuferendspiel geschickt verteidigte und - als sein Gegner seinen Stellungsvorteil überschätzte und seine Gewinnversuche übertrieb - die Partie noch verdient gewann. Nach diesem erneuten Sieg gegen eine stärker eingestufte NLB Mannschaft stehen wir unerwartet auf dem fünften Platz in der Rangliste. Freuen wir uns über diese gute Platzierung!           


3. Runde

Wollishofen 2 2077 4.5:3.5 Tribschen 1 2155
Daniel Good 2213 0.5:0.5 Christoph Schild 2322
Georg Kradolfer 2110 0:1 Lubomir Kovac 2252
Joachim Kambor 2163 1:0 Lukas Fischer 2148
Thomas Held 2052 0:1 Albert Gabarsek 2127
Claude Douguet 2053 1:0 Martin Herzog 2085
Thomas Kohli 2037 0:1 Lukas Schwander 2167
Frank Schmidbauer 2018 1:0 Toni Rieder 2028
Florian Bous 1972 1:0 Sebastian Hoffmann 2114
Joachim Kambor berichtet über den Spielverlauf»

Wollishofen 2 gewinnt gegen die deutlich stärker eingeschätzte Mannschaft von Tribschen etwas überraschend 4.5 : 3.5. Zu diesem wichtigen Erfolg trug eine kompakte Mannschaftsleistung bei, spielten wir doch an allen Brettern auf Augenhöhe. Am ersten Brett agierte Dani wie gewohnt sehr seriös und liess seinem Gegner nie den Hauch einer Gewinnchance. Auch Georg hatte lange eine etwa ausgeglichene Stellung, musste sich aber schliesslich in einem schlechteren Endspiel geschlagen geben. Wild ging es bei Thomas H. zu. In einer scharfen Variante der Französischen Verteidigung opferte er eine Qualität für ein Riesenzentrum, verpasste aber wohl später den richtigen Weg und wurde schliesslich ausgekontert. Gross spielte unsere Hintermannschaft auf. Claude gewann aus einer unübersichtlichen Lage heraus Material. Thomas K. wehrte einen bedrohlichen Angriff ab und verlor das Endspiel nur knapp. Frank stand schon in der Eröffnung sehr gut, musste dann einige schwierige Momente überstehen, gewann dann aber überzeugend. Als eigentlicher Matchwinner darf Florian gesehen werden. Er gewann in einer komplizierten Partie einen Bauern, verbesserte seine Stellung kontinuierlich und zwang dem Gegner durch immer stärker anwachsenden Druck eine verlorene Stellung auf. Damit war der Wettkampf entschieden, denn in meiner Partie beging mein Gegner nach lebhaftem Verlauf im Endspiel den letzten Fehler.


2. Runde

Solothurn 1 2180 6.5:1.5 Wollishofen 2 2017
Ghazal Hakimifard 2333 1:0 Joachim Kambor 2163
Ali Habibi 2244 1:0 Claude Douguet 2053
Bruno Schwägli 2233 1:0 Frank Schmidbauer 2018
Sebastian Muheim 2187 0.5:0.5 Thomas Kohli 2037
Florian Schiendorfer 2206 1:0 Florian Bous 1972
Marcel Fischer 2108 0:1 Patrick Frank 1973
Samuel Krebs 2087 1:0 Tim von Flüe 1962
Nikolai Post 2045 1:0 Wolfgang Schott 1955
Wolfgang Schott berichtet über den Spielverlauf»

Wollishofen 2 verliert gegen Solothurn 1 hoch mit 6.5:1.5 Brettpunkten. Wir traten gegen den Absteiger aus der Nationalliga A mit einer durch verschiedene Absagen stark geschwächten Mannschaft an. Die durchschnittliche ELO Differenz zwischen den beiden Mannschaft betrug rund 200 ELO Punkte und somit war unsere Chance, einen Mannschaftspunkt zu gewinnen, sehr klein. Dank der Unterstützung von Spielern aus unserer dritten Mannschaft spielten wir jedoch vollzählig und setzten uns das Ziel, das unter diesen Umständen bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Leider lief der gesamte Wettkampf erwartungsgemäss ab. Schnell lagen wir mit 4:0 Brettpunkten zurück. Erst dann konnten wir punkten. Thomas spielte sehr gut und trotzte einem deutlich stärkeren Gegner ein Remis ab. Noch besser machte es unser Ersatzspieler aus der dritten Mannschaft. Patrick gewann in einer von ihm solid geführten Partie zunächst eine Figur und dadurch die Partie. Dieser Punktgewinn war für uns leider bereits der sogenannte Ehrenpunkt, denn auch die beiden noch ausstehenden Partien verloren wir. Ich gehe davon aus, dass unsere besten Spieler in den nächsten Runden wieder eingesetzt werden können und wir somit in den kommenden Nationalliga-Wettkämpfen wieder etwas erfolgreicher auftreten werden.


1. Runde

Bodan 1 2251 5:3 Wollishofen 2 2067
Peter Kühn 2357 0.5:0.5 Thomas Wyss 2241
Theo Hommeles 2363 1:0 Georg Kradolfer 2110
Marcel Wildi 2249 0.5:0.5 Joachim Kambor 2163
Alfred Weindl 2358 0.5:0.5 Frank Schmidbauer 2018
Michael Schmid 2210 0.5:0.5 Thomas Held 2052
Dieter Knödler 2242 1:0 Tim von Flüe 1962
Peter Plüss 2149 0.5:0.5 Thomas Kohli 2037
Stephan Fessler 2076 0.5:0.5 Wolfgang Schott 1955
Wolfgang Schott berichtet über den Spielverlauf»

Wollishofen 2 verliert gegen Bodan 1 erwartungsgemäss mit 5:3 Brettpunkten. In der ersten Runde der diesjährigen Schweizer Mannschaftsmeisterschaft trafen wir als letztjähriger NLB Aufsteiger auf den letztjährigen NLA Absteiger. Da unser Gegner mit einem ELO Durchschnitt von 2251 antrat, war er der klare Favorit. Wir – mit einem ungefähr 190 ELO Punkten niedrigeren Schnitt - waren daher in erster Linie darauf Bedacht, die Niederlage in Grenzen zu halten. Im Nachhinein betrachtet war dieser Respekt vor dem scheinbar übermächtigen Gegner etwas übertrieben, denn wir hatten im Wettkampf durchaus Chancen auf einen Punktgewinn. Nach der Eröffnungsphase stand lediglich Tim etwas unter Druck. Sein Gegner nutzte diesen Vorteil konsequent zum Sieg aus. An allen anderen Brettern standen wir jedoch gut. Kurz vor der ersten Zeitkontrolle kam Georg aufgrund eines Übersehens in Nachteil. Da er davon überzeugt war, dass sein Gegner mit einer 250 Punkten höheren ELO Zahl diesen Vorteil ausnutzen wird, gab er seine Partie auf. Bald danach erhielten einige Spieler in unklaren Stellungen Remis-Angebote, die sie verständlicherweise annahmen. Am längsten kämpfte Frank gegen den ELO-stärksten gegnerischen Spieler um den Sieg. Er erreichte ein Springer-Turm Endspiel, indem beide Seiten durchaus noch Gewinnchancen hatten. Erst als nur noch die beiden Könige auf dem Brett standen, endete die Partie. Diese Mannschaftsniederlage können wir sicherlich verschmerzen. Sollten wir eine ähnlich gute Leistung gegen alle andere Mannschaften zeigen, können wir in der NLB bestehen.