SV Wollishofen 3, 2. Liga Zentral 1

Mannschaftsleiter: Markus Oehrli, 0444823975, markus.oehrli"at"oehrli-tax.ch


1. Runde

Wollishofen 3   4:2 UBS 1  
Peter Pfiffner   1:0 Walter Frehner  
Andreas Kappler   0:1 Karl Gräff  
Parick Frank   1:0 Andrik Starke  
Markus Oehrli   0.5:0.5 Werner Vögeli  
Martin Geyer   1:0 Armando Sferrazzo  
Nicola Schmid   0.5:0.5 Vladimir Rejnek  
Martin Geyer berichtet über den Spielverlauf »

An diesem Abend trugen sich seltsame Dinge zu, und am Ende des Wettkampfes gegen UBS 1 siegten wir 4:2. Aber fangen wir doch am Anfang an. 
Mein Gegner viel bereits nach 20 Zügen einer dreizügigen Kombination mit Figurenverlust zum Opfer, und gab auf. Somit gingen wir rasch mit 1:0 in Führung. 
ich sass neben Nicolas und konnte seine Partie hautnah verfolgen. Und da brannte es dann bald mal, mit Vorteil für den Gegner, welcher mit zwei aggressiven Springern dem schwarzen König die Rochade verdarb und dann auch noch einen Bauern gewann. Eigentlich sah es schlecht aus für Nicolas. Aber Nicolas konnte sich doch noch in ein Remis retten, da war er wohl selber am meisten überrascht. 
Markus führte eine ausgeglichene Partie, und man einigte sich bald auf ein Remis. 
Dann verlor Andreas, wobei ich die Partie leider nicht mitverfolgen konnte, weil ich völlig fasziniert der Partie von Patrick zuschaute. Patrick inszenierte einen wunderschönen Königsangriff mit seinen beiden Türmen auf der G und H-Linie mit Unterstützung der Dame und Springer. Sein Gegner machte gleichzeitig einen Gegenangriff auf der A und B-Linie auf den gross rochierten König mit dem Bauer bereits auf Sichtkontakt auf der dritten Reihe vor dem König und der Dame auf der offenen A-Linie. Dann kam die Zeitnot bei Patrick. Der König des Gegners stand zu diesem Zeitpunkt bereits ohne Bauern und nur noch von Turm und Springer geschützt da. Leider verpasste Patrick die schnelle Gewinnfortsetzung in der Zeitnot, und musste dann noch auf eine Ehrenrunde gehen, wobei der Gegner seinen König von der B-Linie bis auf die E Linie trieb. Jedoch bestand nie die Gefahr eines gegnerischen Gewinns.  Danach war Patrick wieder an der Reihe und der entblößte gegnerische König musste sich seinem Schicksal ergeben, und der Gegner gab auf.
Parallel daneben spielte Peter eine spannende Partei mit einem wundersamen Schluss. Zuerst verlor er seine Qualität völlig unnötig im Mittelspiel, konnte dies dann jedoch mit einem starken Königsangriff wieder zurückholen. Nach gegenseitigem Abtausch entstand ein Endspiel Dame und Springer auf beiden Seiten mit einem Mehrbauer für Peter. Jedoch war sein Springer lange gefesselt, wodurch der gegnerische König zu den Königsbauern von Peter rüber laufen konnte. Dann in Zeitnot von Peter lies der Gegner seinen König im Schach stehen, und als er dies realisierte gab er einfach auf.  Es schien so als hätte er einfach genug von der Partie. Sein Teamkollege, der nebenan noch spielte, konnte es kaum glauben, wie auch wir Zuschauer nicht so recht. Aber der Gegner wollte nicht mehr weiter spielen. Somit konnte wir mit einem schönen Gewinn in der ersten SMM Runde nach Hause gehen.