SV Wollishofen 4, 3. Liga Ost 3

Mannschaftsleiter: Peter Thurnheer, 044 3810185, tpeter"at"math.ethz.ch


4. Runde

Wollishofen 4   0:6 Winterthur 6  
Peter Thurnheer 1658 0:1 Matthias Gerber 1645
Albert Huguenin 1544 0:1 Pablo Osuna 1663
Narek Malkhasian 1446 0:1 Enrico Di Crescenzo 1689
Yulia Avilova 1583 0:1 Slah Selmi 1698
Jana Seps 1466 0:1 Ruth Huber 1502
Joel Umbach 1375 0:1 Daniel Alberti 1627
Peter Thurnheer berichtet über den Spielverlauf »

Heute knallt' uns das Schicksal Eins an die Ohren.

Gegen Winti da haben wir Sechs-Null verloren.

So vergeht Dir die Freude, das Sprechen, das Schreiben.

Für dies Mal da lass ich es deshalb zerknirscht einfach bleiben.
 

3. Runde

Nimzowitsch 4   3.5:2.5 Wollishofen 4  
Martin Hoffmann 1926 1:0 Thomas Stransky 1801
Fabien Robichon 1728 0:1 Martin Valencak 1771
Günther Stoffregen 1857 0.5:0.5 Stefan Tappe 1822
Peter Isler 1894 1:0 Peter Thurnheer 1635
Adrian Unterluggauer 1766 0:1 Yongzhe Zhuang 1630
Ursula Küng 1750 1:0 Albert Huguenin 1560
Peter Thurnheer berichtet über den Spielverlauf »

Schon bald mussten Thomas und Peter feststellen, dass ihre Gegner alles andere als von Pappe waren und mussten ihre Partien verloren geben. Deutlich länger kämpfte Albert, aber nach einem etwas unglücklichen Damenabtausch bei an sich schon eher prekärer materieller Situation, konnte auch er seiner Gegnerin nichts mehr entgegen setzen.

Viel erfreulicher verliefen die restlichen drei Partien. Stefan machte ebenfalls rasch klar, dass es auch wollishofer Spieler gibt, die nicht von Pappe sind und als schon bald nach Beginn eine eher skurrile Situation auf dem Brett stand, willigte er in ein Remis ein. Die Highlights des Nachmittags bildeten für uns die restlichen zwei Partien. Yongzhe wehrte einen sehr gefährlich aussehenden Opferangriff ihres Gegners gekonnt ab, indem sie eine Qualität und einen Bauern in die Verteidigung investierte um anschliessend ihren Freibauern in Gang zu setzen und ihn dank eines sehenswerten, eigenen Springeropfers mit Schach - das war der Witz des Opfers - umzuwandeln, was ihrem Gegner jede Möglichkeit zum Gegenspiel nahm. Yongzhe verspricht nicht, eine extrem gute Schachspielerin zu werden - sie ist schon eine!

Absolut dramatisch verlief Martins Partie. Nachdem es phasenweise nicht unbedingt sehr vielversprechend ausgesehen hatte für ihn, kam er immer besser ins Spiel, gewann eine Qualität und einen Bauern, aber sein König war total entblösst und wurde nur noch von seinen Schwerfiguren geschützt, während an allen Ecken und Enden gegnerische Figuren, Dame, Turm, Läufer, lauerten. Martin spielte nach dem Motto „Türme vor, der King ist schwach, und immer droht das Dauerschach“. Schliesslich aber musste sein Gegner Türme tauschen und nachdem Martin seine Dame optimal platziert hatte, gab er Turm gegen Läufer, wonach sein Gegner nicht mehr in der Lage war, Martins Freibauer aufzuhalten, sodass er nach einer gefühlten und vor Spannung knisternden Ewigkeit die Partie aufgab.

Ein spannender, interessanter Schachnachmittag, an dem zu einem besseren Ende gar nicht so viel fehlte.


2. Runde

Wollishofen 4   3.5:2.5 Réti 5  
Thomas Stransky 1801 0:1 Christian Suter 1894
Stefan Tappe 1822 0:1 Thomas Strupat 1517
Peter Thurnheer 1635 0.5:0.5 Emam Amir 1855
Narek Malkhasian 1439 1:0 R. Nievergelt 1397
Yongzhe Zhuang 1630 1:0 Christian Abplanalp  
Albert Huguenin   1:0 ff    
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Da die gegnerische Mannschaft nur zu fünft erschien, konnten wir mit einem Bonuspunkt in den Nachmittag starten und Albert zu einem Geburtstagsfest wechseln lassen. Vollkommen entgegen Allem, was er sich sonst gewohnt ist, musste sich dann aber Stefan schon bald geschlagen geben. Gross spielten hingegen an diesem Nachmittag wieder unsere zwei jüngsten Teamstützen auf! Insbesondere Yongzhe machte mit ihrem Gegner kurzen Prozess und brachte uns erneut in Führung. Peter konnte wieder einmal dagegen halten und kam zu einem verdienten Remis. Netterweise übernahm dann Thomas für den Rest des Nachmittags die Mannschaftsleitung. Hier sein O-Kommentar zum weiteren Verlauf: „Nach der Eröffnung hatte ich eine leicht bessere Stellung, fand aber nicht die optimale Fortsetzung und nach Abtausch mehrerer Figuren konnte mein Gegner ungefähr ausgleichen. Ich bot daher Remis an und machte mental offenbar gleichzeitig Feierabend, denn nachdem mein Gegner abgelehnt hatte (in tatsächlich ausgeglichener Stellung, wie die Analyse zeigte...) verlor ich kurz die Konzentration und stellte gleich im anschliessenden Zug grundlos einen Bauern ein! Dann musste ich bis 18:00 Uhr noch am Brett sitzen um zu versuchen doch noch ein Remis hinzu-würgen, was aber leider nicht mehr gelang.... ärgerlich! Narek hatte gleich von Beginn eine gute Stellung da er in einer scharfen Variante die Qualität gewinnen konnte. Es entstand eine verknorzte Stellung und es war noch unklar ob das für einen Sieg reichen würde. Er behielt aber die Geduld und konnte letztendlich gewinnen“.


1. Runde

Pfäffikon 2   4.5:1.5 Wollishofen 4  
Anton Paschke 1838 0.5:0.5 Rahel Umbach 1700
Reiner Steck 1812 1:0 Martin Valencak 1771
Gerhard Schwabe 1858 1:0 Albert Huguenin 1560
Andreas Haldi 1752 1:0 Peter Thurnheer 1635
Ulrich Jung 1686 0:1 Narek Malkhasian 1439
Urs Roth 1596 1:0 Joel Umbach 1383
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Dass wir am Ende der letzten SMM vom grünen Tisch - oder war er violett? - aus ins kalte Wasser einer höheren Liga geworfen wurden, merkten wir schon in dieser ersten Runde, denn nur zwei von uns erschienen warm und wasserdicht genug angezogen. An allen Brettern sitzen uns - zum Teil extrem, um nicht zu sagen brutal, viel - stärker eingestufte Gegner gegenüber. Nicht beeindrucken davon lässt sich unser Benjamin Narek. Er legt eine glänzende Partie aufs Brett, nimmt seinem Gegner Läufer und Springer ab und gewinnt. Auch Rahel am ersten Brett, obwohl seit langem ohne Praxis, trotzt ihrem Gegner gekonnt und schlägt in sicher nicht schlechterer Stellung ein Remis vor, das sofort angenommen wird. Wir andern können den Unbillen - oder so - nicht standhalten. Martin gewinnt eine Qualität, aber dann werden seine Siegeshoffnungen durch eine perfide Gabel zunichte gemacht. Peter lässt sich wieder einmal mehr und mehr zurückdrängen und wird schliesslich regelrecht zerquetscht - wenn Du verstehst was ich meine. Joel muss seine Dame zu billig, nur gegen einen Turm, hergeben und verliert. Albert wehrt sich lange, aber schliesslich kann er der gegnerischen materiellen Uebermacht nichts mehr entgegensetzten und verliert trotz des, für ihn lange vielversprechend aussehenden, hässlichen gegnerischen Trippelbauern.