SV Wollishofen 4, 3. Regionalliga Zone K

Mannschaftsleiter: Georg Kradolfer,  044 482 83 41, georg "at" kradolfer.info


4. Runde

Wollishofen 4   2,5:1,5 Herrliberg 2  
Georg Maas 1810 0.5:0.5 Ferdinand Schläpfer 1661
Albert Huguenin 1544 1:0 Jarek Pyra 1537
Peter Thurnheer 1677 1:0 Krapf Rene 1435
Jana Seps 1492 0:1 Javier Fontana 1472
Georg Kradolfer berichtet über den Spielverlauf »

Zusammen mit der 1. und 3. Mannschaft konnten wir unser Heimspiel gegen Herrliberg in unserem gut ausgelasteten Spiellokal absolvieren. Unsere leichte Elo-Überlegenheit reichte für einen knappen Sieg. Zwar musste Jana Seps gegen ihren jungen Widersacher eine Niederlage einstecken, doch Peter Thurnheer glich den Wettkampf wieder aus. Georg Maas hatte einige Probleme zu lösen und erzielte ein Unentschieden. So blieb es Albert Huguenin vorbehalten, den Match mit seinen Mehrfiguren für uns zu sichern.

Schon in 2 Wochen folgt der Wettkampf gegen Réti 5, zu welchem wir nochmals Heimrecht geniessen!

3. Runde

Freiamt 2   1:3 Wollishofen 4  
Walter Brandenberger 1713 0.5:0.5 Hans-Jürg Himmelspach 1832
Simon Sieroka 1566 0.5:0.5 Albert Huguenin 1544
Nikita Karpachev 1324 0:1 Peter Thurnheer 1677
David Koch - 0:1 Fredy Ritter 1383
Peter Thurnheer berichtet über den Spielverlauf »

In Dottikon, in Dottikon,

da machten wir uns nicht zum „Gloon“

und trugen - frohgemut - den Sieg davon.

 - Den Zweiten schon.

 

Wie in der ersten Runde spielten auch diesmal zwei Nachwuchshoffnungen des Vereins an den letzten beiden Brettern. Allerdings mussten auch diese Partien gespielt und die Siege erkämpft werden. Besonders gut und ziemlich rasch gelang dies Fredy, während sich Peters Gegner das Matt bis zum allerletzten Zug explizit zeigen liess, sodass diese Partie schliesslich die Längste wurde.

Kürzer, aber wohl noch konzentrierter, wurde an den ersten beiden Brettern gekämpft, wo Hans-Jürg und Albert beide ein Remis erreichten, was der Tatsache entspricht, dass sich wohl in beiden Partien ziemlich ebenbürtige Opponenten gegenüber sassen.

Ob der gewonnenen Punkte sollte allerdings nicht vergessen werden, dass uns in dieser Meisterschaft die harten Brocken wohl erst noch bevor stehen.

 

2. Runde

Wollishofen 4 spielfrei        

1. Runde

Rapperswil-Jona 2   0.5:3.5 Wollishofen 4  
Robert Lechner 1695 0:1 Georg Maas 1802
Peter Keller 1676 0.5:0.5 Albert Huguenin 1540
Clement Lucas Hirt   0:1 Peter Thurnheer 1722
Gerret Donhauser   0:1 Fredy Ritter 1392-
Peter Thurnheer berichtet über den Spielverlauf »

In Rapperswil in Rapperswil,
da hatten wir heut unser erstes Spiel.
Wir spielen hart, machen nicht das Kalb,
und gewinnen Null Punkt fünf zu Dreieinhalb.

 

Vielleicht lief es uns so gut, weil wir in Anbetracht des Mannschafts-Durchschnittsalters perfekt in die Umgebung passten. (Falls Du es nicht weitererzählst, verrate ich Dir noch, dass wir, in ehemals ostdeutscher Manier, in Erwägung zogen, im Altersasyl als Mannschaft geschlossen um Asyl nachzusuchen)  Insbesondere Fredys und Peters Gegner passten nicht ins Setting. Die beiden Rapperswiler Nachwuchs-Hoffnungen machten es ihnen (deshalb?) nicht allzu schwer. Relativ bald hatten wir einen Mannschaftspunkt im Trockenen. Ganz anders allerdings lief es an den ersten beiden Brettern.

Unser Edeljoker Georg, der netterweise bei uns aushalf, musste zwar eine eher heikle Phase durchstehen, gab sich dann aber keine Blösse und überspielte seinen Gegner dank seiner Routine schliesslich souverän. Der andere alte und gerissene Hase im heutigen Wettkampf sass Albert gegenüber. Albert liess sich aber nicht beeindrucken und spielte eine wirklich feine Partie!! Sein weit vorgerückter h-Bauer schränkte die gegnerische Dame so weit ein, dass der kleine Frechling sie richtiggehend zur Schnecke machte oder, um doch etwas sach- und schachlicher zu bleiben, sie faktisch zu einem Läufer degradierte. Auch als sein Gegner in einer für ihn schon nicht mehr so aussichtsreichen Situation das ewige Schach vermied und mit - von Albert im Nachhinein durchaus positiv beurteilter - Zähigkeit versuchte, trotzdem noch zu gewinnen, behielt er Ueberblick und Nerven und liess die Siegesambitionen seines Gegners auf Stein beissen - wenn Du verstehst, was ich meine.

Kurz, es war ein schöner und erst noch gelungener Schachnachmittag.