SV Wollishofen 4, 3. Regionalliga Zone K

Mannschaftsleiter: Georg Kradolfer,  044 482 83 41, georg "at" kradolfer.info


1. Runde

Rapperswil-Jona 2   0.5:3.5 Wollishofen 4  
Robert Lechner 1695 0:1 Georg Maas 1802
Peter Keller 1676 0.5:0.5 Albert Huguenin 1540
Clement Lucas Hirt   0:1 Peter Thurnheer 1722
Gerret Donhauser   0:1 Fredy Ritter 1392-
Peter Thurnheer berichtet über den Spielverlauf »

In Rapperswil in Rapperswil,
da hatten wir heut unser erstes Spiel.
Wir spielen hart, machen nicht das Kalb,
und gewinnen Null Punkt fünf zu Dreieinhalb.

 

Vielleicht lief es uns so gut, weil wir in Anbetracht des Mannschafts-Durchschnittsalters perfekt in die Umgebung passten. (Falls Du es nicht weitererzählst, verrate ich Dir noch, dass wir, in ehemals ostdeutscher Manier, in Erwägung zogen, im Altersasyl als Mannschaft geschlossen um Asyl nachzusuchen)  Insbesondere Fredys und Peters Gegner passten nicht ins Setting. Die beiden Rapperswiler Nachwuchs-Hoffnungen machten es ihnen (deshalb?) nicht allzu schwer. Relativ bald hatten wir einen Mannschaftspunkt im Trockenen. Ganz anders allerdings lief es an den ersten beiden Brettern.

Unser Edeljoker Georg, der netterweise bei uns aushalf, musste zwar eine eher heikle Phase durchstehen, gab sich dann aber keine Blösse und überspielte seinen Gegner dank seiner Routine schliesslich souverän. Der andere alte und gerissene Hase im heutigen Wettkampf sass Albert gegenüber. Albert liess sich aber nicht beeindrucken und spielte eine wirklich feine Partie!! Sein weit vorgerückter h-Bauer schränkte die gegnerische Dame so weit ein, dass der kleine Frechling sie richtiggehend zur Schnecke machte oder, um doch etwas sach- und schachlicher zu bleiben, sie faktisch zu einem Läufer degradierte. Auch als sein Gegner in einer für ihn schon nicht mehr so aussichtsreichen Situation das ewige Schach vermied und mit - von Albert im Nachhinein durchaus positiv beurteilter - Zähigkeit versuchte, trotzdem noch zu gewinnen, behielt er Ueberblick und Nerven und liess die Siegesambitionen seines Gegners auf Stein beissen - wenn Du verstehst, was ich meine.

Kurz, es war ein schöner und erst noch gelungener Schachnachmittag.